Heiko BartlogHeiko Bartlog

Berater, Projektmanager und Entrepreneur in Berlin

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Wer bist Du? Was verbindet Dich mit dem Thema Projektmanagement?

Das größte, zugleich letzte und (un-) typischste Projekt im Rahmen meines Studiums war meine Diplomarbeit! Dabei ging es thematisch – wie ich heute weiß – um Projektmanagement. Kurz vor Abschluss teilte mein Professor mir mit, ich solle die Projektlaufzeit drastisch verkürzen, da er mich als Projektmanager für eine große SAP-Einführung einsetzen wollte.

Gesagt, getan, beides erfolgreich gemeistert und Blut geleckt!

Es folgten knapp 12 spannende Jahre bei Campana & Schott mit unzähligen Projekten als Projektmanager und Berater, für ganz unterschiedliche Unternehmern, die letzten Jahre als Führungskraft. Darüber hinaus bin ich gerne ein Querdenker, Sparringspartner und “kreativer Zerstörer” 😉

Weshalb engagierst Du Dich im Orgateam für das PM Camp?

Ich bin sicher einer der wenigen aus der PM Camp-Bewegung, der kaum jemals einen Blog liest (geschweige denn schreibt) und einer der wenigen, der als Angestellter einer Projektmanagement-Beratung dazu stieß. Ich habe auch keine Ahnung mehr, wie und wann ich auf das PM Camp aufmerksam wurde, aber irgendwie passierte es. Und da ich selbst in den Jahren zuvor Konferenz-müde geworden war und mir Gedanken über alternative Formate wie Open Space gemacht hatte, musste ich dabei sein – zusammen mit meinem damaligen Kollegen Fabian Fier genoss ich also das erste PM Camp 2011 in Dornbirn und tankte Inspiration und neue Motivation!

Als ich bei der Wiederholung im Jahr darauf Ralf Eichner kennen lernte und der leider verhinderte Christian Vogel per Twitter ebenfalls die Hand hob, war klar: In 2013 wird es ein PM Camp auch in Berlin geben! Schließlich gibt es in Berlin nicht nur Flughafenprojekte!

Wie interpretierst Du das Motto “Voneinander lernen: Ein Startup ist ein Projekt ist ein Startup?”

Eine Startup ist aus meiner Sicht ein Projekt, idealerweise eine fortwährende Abfolge von Projekten: Innovation, Gründung, Wachstum, Veränderung, … und irgendwann ist ein Startup so groß, dass es wiederum selbst Projekte startet.

Und auch ein Projektmanager in großen etablierten Unternehmen steht oft vor ganz ähnlichen Herausforderungen wie ein Unternehmensgründer – Marcus Raitner hat einen dieser Zusammenhänge sehr anschaulich konkretisiert: Pitchen oder Projekte verkaufen.

Ich bin der Überzeugung, dass Projektmanager von Gründern lernen können und umgekehrt – im Idealfall sprechen wir von Entrepreneuren und Intrapreneuren.

Interessanterweise treffe ich oft auf spontanes Unverständnis auf beiden Seiten, wenn ich über diese Gemeinsamkeiten spreche. Doch wo, wenn nicht in Berlin, sollten beide Gruppen zueinander finden, miteinander reden, voneinander lernen?

Welche Erwartungen und Wünsche hast Du an das PM Camp Berlin?

Ich wünsche mir viele neugierige und offene Teilnehmer und Teilnehmerinnen, alte Bekannte und neue Köpfe, inspirierende Gespräche,  spannende Workshops, lächelnde Gesichter und die eine oder andere Träne am Sonntag.

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