Was kann man als Teilnehmer bzw. Teilgeber vom PM Camp Berlin mitnehmen? Was macht das PM Camp Berlin so besonders? Warum sollte man bei der dritten Ausgabe unbedingt (wieder) dabei sein? Wir haben Euch gefragt, Ihr habt geantwortet – aber lest selbst und vergesst nicht, Euch ein Ticket für den 10.-12. September zu sichern! 

Christina de Vries

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Am PM Camp Berlin hat mich schon damals nicht nur das Format der „Unkonferenz“ gereizt, sondern auch der Mix aus Teilnehmern und Teilgebern, die sich auf verschiedenste Art und Weise mit Projektmanagement auseinandersetzen und darüber austauschen wollen.
Gerade für mich als „klassische“ Projektleiterin, die wirklich gern auch „Projekte nach PMI macht“, ist das PM Camp ein geeignetes Forum, um auch in „agilen“ und „leanen“ Themen weiter am Ball zu bleiben und neue Ideen und Impulse zu erhalten, aber auch zu geben. Teilen lautet hier die Devise, gemeinsam weiterdenken, sich gegenseitig bereichern. Die Synapsen tanzen, man sprudelt fast über, die Stunden reichen gar nicht für alle Gespräche. Tolle Stimmung, tolle Menschen. Anders denken wird geschätzt und Offenheit gelebt; Probleme haben wir alle ab und zu. Im Grunde sind es fast immer dieselben, denn wir alle arbeiten mit Menschen für Menschen – egal in welcher Branche, Stadt oder Methode.
Besonders gut in Erinnerung ist mir der erste Impulsvortrag auf dem PM Camp 2013 von Jörn Hendrik Ast zum Thema Scheitern geblieben. Da hat’s vor Spannung im Atrium geknistert, und gleichzeitig durchdrang eine Erleichterung den Raum, dass das endlich und ehrlich auf den Tisch kommt. Dass doch eigentlich zählt, wie oft man nach dem Hinfallen aufsteht. Dass es doch wichtig ist, was man dabei lernt. Und dass es eben einfach passieren kann. Ich erzähle ab und zu davon, um auch immer wieder zu überprüfen, wo denn eigentlich „Normalnull“ ist. Wenn man Fehler eingesteht und aus Ihnen lernt, hat man trotzdem gewonnen: Erfahrung, Erkenntnis, Einsichten. Oder nach Rodin: „Nichts ist Zeitverschwendung, wenn du die Erfahrung weise nutzt.“

Zwei Jahre ist das her und noch immer ein toller Impuls. Nach dem PM Camp ist der Horizont ein Stück erweitert, die Sicht weniger eingeschränkt, das Bild ein bisschen schärfer. Natürlich komme ich wieder. Jedes Jahr.

Christina de Vries leitet seit 2011 IT-Projekte bei der ITaCS GmbH in Berlin. Zusätzlich engagiert sie sich ehrenamtlich im Vorstand des PMI Berlin/Brandenburg Chapters und arbeitet auf openPM mit am „Handbook Agile Management“. Über Projektmanagement bloggt sie auf http://experts.itacs.de.

Ihr könnt Christina übrigens auch in unserem Video vom PM Camp Berlin 2014 sehen und hören.

Teil 1 unserer diesjährigen Teilnehmerstimmen findet Ihr hier und Teil 2 hier.

 

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