Beim PM Camp Berlin 4.0 geht es um DIGITALISIERUNG – in Projekten, durch Projekte, aber auch darüber hinaus. Das ist natürlich noch einigermaßen abstrakt. Lasst es uns doch schon einmal etwas konkretisieren: Was also bedeutet DIGITALISIERUNG für Dich persönlich? Wir sind gespannt auf Eure Beiträge – macht mit bei unserer Blogparade!

Hier findet Ihr die bereits eingegangenen Beiträge!

Die Blogparade DIGITALISIERUNG zum PM Camp Berlin 4.0 – so läuft’s!

Jeder kann mitmachen. Wenn Du einen eigenen Blog hast: Veröffentliche einen Artikel mit Bezug auf diese Blogparade „DIGITALISIERUNG – PM Camp Berlin 4.0“ und verlinke auf diesen Artikel. Gerne kannst Du uns auch eine kurze E-Mail mit Link auf Deinen Artikel schicken, damit nichts verloren geht. Übrigens: Es muss nicht immer nur Schwarz auf Weiß sein: Podcasts oder Videos sind natürlich ebenfalls möglich! Wenn Du keinen eigenen Kanal hast, dann schicke uns Deine Gedanken (gerne mit ein paar Angaben und Links zu Dir, gerne mit einem oder mehreren Fotos, …) einfach per E-Mail mit dem Betreff „Blogparade – Gastartikel“ und wir werden uns mit Dir in Verbindung setzen.

Wir freuen uns auf spannende Beiträge – wie im letzten Jahr, als es um Komplexität ging!

Weitersagen!

Es wäre toll, wenn Ihr unsere Blogparade – und natürlich auch die einzelnen Beiträge – mit Euren Netzwerken teilt: via Twitter, Facebook, Google+, XING, LinkedIn  usw. usf. Gerne dürft Ihr dazu auch unseren Hashtag #pmcampber verwenden.

Einige Anregungen:

Falls Euch gerade noch nichts einfallen sollte, könnt Ihr Euch gerne an den folgenden Fragestellungen orientieren – müsst Ihr aber nicht:

  • Was verstehst Du unter DIGITALISIERUNG?
  • Warum ist DIGITALISIERUNG gerade jetzt ein Hype-Thema? Computer und Internet gibt es ja nicht erst seit gestern …
  • Gehören Industrie 4.0 und Arbeiten 4.0 und Internet of Things zum Thema DIGITALISIERUNG dazu oder wie ordnest Du diese Begriffe ein?
  • Was sind für Dich die größten Nutzen der bisherigen DIGITALISIERUNG?
  • Wo siehst Du Gefahren, wo siehst Du Chancen der DIGITALISIERUNG?
  • Was bedeutet DIGITALISIERUNG für Dich ganz persönlich?
  • Welche Rolle spielt DIGITALISIERUNG in Deinem Job, in Deinen Projekten, in Deinem Alltag?
  • Hast Du Dir schon einmal Gedanken gemacht über Internetsucht, Digitale Demenz oder Digitales Fasten?
  • Kennst Du gute Bücher, Artikel, Interviews, Podcasts oder Videos zum Thema DIGITALISIERUNG, die Du mit uns teilen möchtest?

Und um selbst mit gutem Beispiel voran zu gehen, hier ein initialer Beitrag aus unserem Team:

heiko bartlog

 

 

 

Warum ich das Thema DIGITALISIERUNG eigentlich erst gar nicht so gut fand als Thema für unser viertes PM Camp Berlin – und warum ich es inzwischen erst recht ziemlich spannend finde

Gedanken – von Heiko Bartlog

Als Ralf (ich meine es war Freitagnacht, auf der Heimfahrt vom PM Camp Berlin 2015) vorschlug, wir könnten für das vierte PM Camp Berlin doch das Thema DIGITALISIERUNG wählen, war ich ehrlich gesagt spontan gar nicht so begeistert. DIGITALISIERUNG … das war für mich eines dieser Buzzwords und inhaltsleeren Modebegriffe für einen angeblichen Megatrend.

Ich kenne das Wort „digital“ wohl seit den Achtzigern und habe immer spontan Bilder von den damaligen Digitaluhren vor Augen …  Und das soll ein neuer, innovativer Trend sein? Im Ernst?!?

Nein, es geht ja gar nicht um Uhren und auch nicht um die Umwandlung von analogen in digitale Signale, es geht um das Internet und die Vernetzung und Virtualisierung und um künstliche Intelligenz und mehr … Aber auch diese Themen kommen mir aus meinem Studium und ersten Projekten in den Neunzigern seltsam bekannt vor!

Oder wird das Thema DIGITALISIERUNG schlicht und einfach deshalb so prominent diskutiert, weil Frau Bundeskanzlerin Merkel mit ihrer Feststellung, dass das Internet „für uns alle Neuland“ ist, den Zähler quasi wieder auf Null gestellt hat?

Und was gehört da eigentlich noch mit dazu? Sind Industrie 4.0, Internet of Things, Arbeiten 4.0 und Digitale Führung eigentlich Unterthemen oder Nuancen von DIGITALISIERUNG oder einfach weitere Buzzwords? Und was ist eigentlich eine Digitale Transformation?

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich konnte spontan nicht so viel mit dem Thema DIGITALISIERUNG anfangen …

Inzwischen sehe ich das ganz anders: Gerade weil das Thema so ein Hype und derart vage und schwammig und vielschichtig ist, ist es ein perfektes Thema für unser PM Camp Berlin!

Ich selbst finde vor allem die Möglichkeiten Digitaler Geschäftsmodelle ausgesprochen spannend – angefangen vom „Gründen aus Komponenten“ nach Prof. Faltin bis hin zu disruptiven Plattformen wie Airbnb, Uber und co. Ich persönlich glaube, wir stehen da noch ganz am Anfang bzw. sehen erst die oberste Spitze des Eisbergs.

Künstliche Intelligenz ist ein weiterer spannender Aspekt – ehrlich gesagt bin ich da noch sehr unsicher. Einerseits kenne ich das Thema mindestens seit meinem Studium und seitdem konnte mich noch kaum ein „intelligenter“ Algorithmus wirklich überzeugen, auch Siri und Goolgle Now nicht – im Zweifel verlasse ich mich immer noch lieber auf meine eigenen Denk- und Suchkünste. Andererseits war das Thema während meines Studiums noch ein ziemlich nischiges Forschungsthema, was sich in den letzten Jahren massiv geändert hat – die Fortschritte kann ich auf jeden Fall schon spüren. Ich bin hin- und her-gerissen zwischen das wird eh nix, das wird echt cool und hilfreich und das wird verdammt gefährlich – Elon Musk (u. a. Tesla) bezeichnete Künstliche Intelligenz als „existentielle Bedrohung“ und investiert selbst Millionen in das Thema …

Dass die Diskussion zu neuen Formen der Zusammenarbeit und Führung unter dem Begriff Arbeiten 4.0 bzw. im Rahmen der Debatte zu Industrie 4.0 und Digitalisierung einen festen Platz gefunden hat, freut mich natürlich auch – ist ja schließlich auch mein Thema.

Insgesamt blicke ich jedenfalls weiter neugierig und positiv gespannt in die weitere (digitale) Zukunft. Mir hat das Internet schon so viel ermöglicht – ich mag mir mein Leben gar nicht vorstellen, wenn es so etwas wie Twitter nie gegeben und ich all die interessanten Persönlichkeiten, die ich seitdem über diesen Kanal kennenlernen durfte, nie getroffen hätte. Mich hat die bisherige Digitalisierung reich gemacht – nicht unbedingt in Geld gemessen sondern vor allem hinsichtlich eines inspirierenden Netzwerks, spannender Impulse und vielen neuen Möglichkeiten. So etwas wie die freiKopfler wäre sonst wohl nie möglich gewesen!

Mein persönlicher Weg, mit der weiteren ungewissen Zukunft (der DIGITALISIERUNG) umzugehen ist recht simpel: Bleibe neugierig und wachsam zugleich, nutze die Zufälle, vernetze Dich mit spannenden Menschen, experimentiere und reflektiere und lerne, gestalte die Zukunft aktiv mit! (Etwaige Ähnlichkeiten zu Effectuation, Lean Startup und anderen agilen Prinzipien sind selbstverständlich rein zufällig …)

Mit diesen persönlichen Gedanken von Heiko rufen wir auf zur Blogparade DIGITALISIERUNG. Wir freuen uns auf Eure persönlichen Anekdoten, Gedankengänge, über Praxisbeispiele, über wissenschaftliche Erkenntnisse, über Meinungen von Experten und Querdenkern, über Fragen von Neugierigen. Macht einfach mit!

Eure Beiträge in chronologischer Reihenfolge

Blogparade Digitalisierung: Wollen wir ewig so weitermachen? [Thilo Niewöhner]

Die erste Frage in meinem Kopf: Warum sollte ausgerechnet ich mich zu Digitalisierung äußern?

Die zweite Frage: Warum eigentlich nicht?

Die dritte Frage: Was, wenn jeder einen Rückzieher macht und wieder mal keiner was dazu sagt?

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ENERGIETANKSTELLE beim PM Camp Berlin 4.0 [Martina Baehr]

Trotz vieler positiver Erfahrungen muss ich feststellen, dass die Digitalisierung dazu geführt hat, dass das ununterbrochene Angebot an neuen Informationen, die vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten und die daraus resultierenden Anforderungen an unsere Reaktionsgeschwindigkeit uns oft genug einfach überfordern.

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Die Ruhe bleibt – trotz Digitalisierung [Michael Schenkel, microTOOL]

Hilfe, die Welt steht am Abgrund! Für die meisten Unternehmen sieht es düster aus, wenn sie nicht schon von einer Pleite bedroht sind, erwarten sie zumindest riesige Verluste! Warum? Weil sie sich noch nicht mit der Digitalisierung auseinandergesetzt haben, diese nicht beherrschen und sie nicht auf den Wandel vorbereitet sind. Welcher Wandel? Da fragen Sie noch?

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Vergesst die Digitalisierung! [Guido Bosbach]

Wir haben wichtigeres zu tun, als hinter Technik herzulaufen. Wenn wir die schon jetzt überforderten Systeme und Menschen aus dem Nichts zusätzlich mit der Digitalen (und damit auch sozialen) Transformation belasten, werden die meisten zusammenbrechen. Anderseits  …

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Wir haben uns nicht für Digitalisierung entschieden, … [Conny Dethloff]

… sondern nur die Entwicklung im Kontext unseres Denkrahmens, den wir mit dem Beginn der Naturwissenschaften geschaffen haben, konsequent fortgeführt. Die Entscheidung über Digitalisierung ist viel früher, genauer im 17. Jahrhundert, gefällt worden.

Dann ist das Thema Digitalisierung also bereits relativ alt und gar kein so junges Thema? Genau, das ist meine Meinung, welche ich jetzt kurz ausführen möchte.

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DIGITALISIERUNG ERMÖGLICHT ANPASSUNG AN DIE VUCA-WELT [Peter Addor]

In der Digitalisierung sehe ich einen wesentlichen Komplexitätstreiber, so dass das Thema gut in diesen Blog passt. Mit der Digitalisierung wächst auch VUCA: Volatility (oder Vulnerability), Uncertainity, Complexity, Ambiguity. Damit zurecht zu kommen ist eine Schlüsselkompetenz der kommenden Jahrzehnte. Ausgerechnet Digitalisierung könnte uns dabei unterstützen. 

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Wie die Digitalisierung unsere Arbeitswelt nachhaltig verändert [Franziska Bernhard, Wrike]

Während meines Berufslebens habe ich schon sehr viel zum Thema Digitalisierung gelesen, gehört, geschrieben. Wenn man im IT-Bereich arbeitet, bleibt das nicht aus. Dadurch verliert der Begriff Digitalisierung irgendwann seine Aussagekraft: er kommt einem in so vielen Kontexten entgegen, dass man ihn gar nicht mehr bewusst wahrnimmt. Ähnlich verhält es sich mit dem Inhalt, den der Begriff Digitalisierung umschreibt: die Entwicklungen sind so schleichend, dass wir sie häufig gar nicht mehr wahrnehmen. Wir haben das Gefühl, dass alles beim Alten bleibt, obwohl die digitale Welt sich schneller und schneller dreht.

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Ist Digitalisierung nur etwas für Visionäre? [NEUARBEITEN]

Digitalisierung kommt so langsam als Thema an. Es wird in immer größeren Kreisen darüber diskutiert. Es werden täglich neue Studien veröffentlicht. Und sogar in den Nachrichten wird in irgendeiner Form etwas über das Thema berichtet. Es ist also klar, der Hype ist da. Viele Unternehmen digitalisieren sogar, ehe sie dessen bewusst sind, dass sie gerade digitalisiert haben. Sie gehen einfach den nächsten logischen Schritt. Und das ist unser Schlüsselwort – Digitalisierung ist einfach der nächste logische Schritt.

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Digitalisierung nicht nur in Projekten: Digitale Buchhaltung 4.0 [billomat Magazin]

Ideen sprudeln, die technischen Möglichkeiten sind faszinierend: Digitalisierung ist der Motor hinter vielen Gründungsideen und Startups. Doch während der Fokus von Freiberuflern und Gründern auf ihrem Kerngeschäft und der Entwicklung in ihrer Branche liegt, vergessen sie häufig eins: die Buchhaltung. Hier sind die meisten Selbstständigen Quereinsteiger und verkennen die Möglichkeiten, die Buchhaltung 4.0, also digitale Buchhaltung, eigentlich eröffnet.

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Was ist Digitalisierung? [LEOTAS]

Viele fragen sich: Was ist Digitalisierung eigentlich? Und warum sollte ich das brauchen? Schauen wir uns das näher an.

  • Digitalisierung ist der Name dafür, dass nach und nach alles Mögliche auf Computer umgestellt wird.
  • Etwas zu digitalisieren heißt, etwas von einer papierbasierten Lösung auf eine computerbasierte Lösung umzustellen.
  • Durch die Digitalisierung können immer mehr Vorgänge automatisiert werden, dadurch kann in der Regel Zeit & Geld gespart werden.

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VIER PUNKT NULL [Thomas Mathoi]

Alles scheint derzeit 4.0 zu sein. Vor allem in der Industrie. Und was dort schon längere Zeit ein viel diskutiertes Thema ist, kommt allmählich auch in der Baubranche an. Mitte Juni gab es dazu gleich zwei Artikel in einer Wochenendausgabe von Die Presse zu lesen. Aber was bedeutet dieses Vier Punkt Null eigentlich für das Planen und Bauen in der Zukunft? Welche Möglichkeiten tun sich dadurch auf und welche Themenbereiche sollten in Forschung und Entwicklung untersucht werden? Ein paar (utopische) Gedanken dazu …

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Mit besserem Selbstmanagement handlungsfähig bleiben [Kai Nörtemann]

„Digitalisierung“ war DAS Buzzword der vergangenen CeBIT 2016. Es steht für alles und nichts: für Ursachen, Wirkungen und vor allem für den großen Handlungsimperativ – Change or die. Letzteres behaupten vor allem Softwareanbieter und Berater und haben natürlich die optimalen Lösungen parat. Allerdings entscheiden immer noch Menschen darüber, was zu tun ist – trotz aller „Digitalisierung“.

Ein besseres Selbstmanagement hilft dabei.

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Und kommt zum PM Camp Berlin 4.0 und diskutiert „real“ mit!
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