Das Thema des PM Camp Berlin 4.0 ist die DIGITALISIERUNG – in Projekten und darüber hinaus. Ein vielschichtiges Thema, das viele(s) bewegt und über das nicht nur wir sprechen und schreiben. Bis zum 29. September werden wir in unregelmäßigen Abständen einen nicht-repräsentativen Blick auf spannende Artikel aus unterschiedlichen Quellen werfen – als Einstimmung und Inspiration für vielfältige Sessions. 

Digitalisierung

Wie CEOs auf Digitalisierung reagieren“ [CIO]

28.07.2016 – cio.de

„Insgesamt 41 Prozent der CEOs sagen, ihre Firma werde sich binnen drei Jahren signifikant verändert haben. In der Vorjahresstudie waren es 29 Prozent.“

„Knapp acht von zehn CEOs sorgen sich um die technologische Ausstattung ihres Hauses.“

„Straffere Prozesse sowie Partnerschaften mit Startups sollen für mehr Agilität sorgen.“

Warum digitale Zerstörung manchmal besser ist als digitale Transformation “ [t3n]

17.07.2016 – t3n.de

„Zwar wird immer mehr Digitales gemacht, und von dem profitieren wir in der Digitalindustrie in großem Maß, vieles an Projekten ist aber schlicht und einfach lauwarmer Kaffee.“

„Wirklich durchschlagende Geschäftsmodelle auf den Boden zu bringen ist immer mit viel Risiko verbunden. Und da ist es halt so, dass es für bestehende Player wesentlich schwieriger ist, hohes Risiko einzugehen. Zu groß sind die Verlustängste. So groß, dass bisweilen vergessen wird, dass man ohne sich selbst neu zu erfinden auf mittelfristige Sicht auch tot ist.“

„Unternehmen sind Mittel zum Zweck. Nur jene, welche sich an den Wandel gut anpassen können, überleben auch.“

„Ich bin eher dafür, dass Unternehmen, die sich nicht bewegen, möglichst schnell niedergehen.“

„Digitalisierung: Führung heißt in Zukunft auch loslassen“ [ZEIT ONLINE]

25.07.2016 – zeit.de

„Trotz neuer Möglichkeiten nutzen Arbeitgeber kaum flexible Arbeitsmodelle für die Vereinbarkeit von Job und Familie.

„Der digitale Wandel führt zu strategischen, organisatorischen und unternehmenskulturellen Veränderungen: Gelernte Aufgaben und Arbeitsstrukturen werden durch neue ersetzt. Teams sind über den Globus verstreut tätig.“

„Beschäftigte sollen vor Ort und möglichst kontrollier- und steuerbar sein. Aber Führung heißt in Zukunft auch loslassen und den Mitarbeitern mehr Freiraum geben.“

Digitales Lernen: Entmündigung als Bildungsziel“ [Frankfurter Allgemeine]

14.07.2016 – faz.net

„Gehört dem digitalen Studenten die Zukunft? Das wäre beängstigend. Mit fragwürdigen Angeboten wachsen gerade Bildungshamster heran, denen nichts fehlt – bis auf das Glück der Erkenntnis.“

„Denn der letzte Schrei der digitalen Bildung ist nicht mehr der kollektive Mooc, sondern der virtuelle Tutor, der Schüler, Studenten und lebenslang Lernende über ihre gesamte Bildungsvita persönlich beschult.“

„Personalisierte Bildung heißt zuallererst Entmündigung der Person.“

Berufsschulen hinken bei Digitalisierung hinterher“ [CIO]

01.08.2016 – cio.de

„Manchmal scheitert es nur an einer WLAN-Verbindung. Aber oft eben auch an den Menschen, die in der beruflichen Bildung Verantwortung tragen. Die Digitalisierung ist in diesem Bereich unterentwickelt. Eine Studie zeigt: An den Lehrlingen liegt es nicht.“

„Digitales Lernen ist weit mehr als ein Imagefaktor. Berufsschulen und Betriebe brauchen Strategien fürs digitale Zeitalter. Nur so können sie das Potenzial neuer Technologien für chancengerechte Bildung nutzen.“ [Jörg Dräger]

„34 Prozent der Azubis mit Hauptschulabschluss geben an, dass digitales Lernen sie motiviert. Unter den Lehrlingen mit Abitur ist dieser Wert nur halb so hoch.“

 

In diesem Sinne: Bleibt neugierig! Und diskutiert mit uns beim PM Camp Berlin!

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