„Längst sind nicht mehr alle Autos schwarz, wie Henry Ford dies einst für sein T-Modell postuliert hatte. Die Erwartungen der Kunden haben sich ebenso verändert wie die Marktbedingungen und die technischen Möglichkeiten. Dieser ökonomische Wandel zwingt die Unternehmen dazu, ihr Organisationsmodell zu überdenken. Das fordistische Großunternehmen hat ausgedient. Ein neues Modell zeichnet sich ab. In seinem Kern steht nicht mehr die Produktion, sondern die Information.“  [Im Informationsraum]

 

Das 4. PM Camp Berlin rückt Informationsraumnäher! Damit uns bis dahin der Denk- und Gesprächsstoff nicht ausgeht, hat uns unser Medienpartner changeX viele spannende Impulse spendiert: Wir erhalten exklusiven Zugriff auf Beiträge, die sonst den zahlenden Abonnenten von changeX vorbehalten sind.

Mit der Digitalisierung müssen sich Unternehmen rapide verändern. Warum Großunternehmen, wie wir sie bisher kannten, künftig nicht mehr als Leitbild taugen, hat changeX mit dem Soziologen Andreas Boes besprochen.

Im Informationsraum

In der digitalen Welt hat das fordistische Großunternehmen als Leitbild ausgedient – ein Gespräch mit Andreas Boes

Interview: Winfried Kretschmer

 

„Alle vorherigen Informationssysteme waren programmierte Systeme. Sie konnten immer nur das, wofür sie programmiert waren. Der Informationsraum dagegen verändert sich, er konfiguriert sich jede Millisekunde neu. Einfach dadurch, dass Menschen in diesem Informationsraum aktiv etwas tun. Sie hinterlassen Spuren, sie verändern etwas, sie stellen etwas ein, sie stellen neue Beziehungen her, schließen Freundschaften und so weiter. Das alles verändert den Informationsraum. Der Informationsraum schafft damit eine neue soziale Handlungsebene, die Arbeitswelt und Lebenswelt aufeinander bezieht.“

„Anders gesagt treten im Informationsraum Akteure miteinander in Beziehung, vernetzen sich und schotten sich gegenüber der Umwelt ab, die in diesen Beziehungsraum nicht reinschauen soll – und zwar genau für den Zeitraum, in dem sie verbunden bleiben wollen. Hierin steckt auch der tiefere Grund für Agilität: Denn diese permanente Herstellung neuer und temporärer Beziehungsräume erfordert hochgradig flexible Organisationen, die fähig sind, in diesem Wechsel von Beziehung, Ausschluss und Vernetzung überhaupt noch kohärent zu agieren. Entscheidend ist: Man muss Organisationen über den Informationsraum neu denken.“

„Google und Co. haben den Informationsraum in ihrer DNA. Sie müssen nicht erst ihr altes Geschäftsmodell umständlich in die neue Welt hineindenken; sie wissen, wie man diesen Informationsraum nutzt, um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.“

Neugierig? Zum Artikel.

Das Magazin changeX – in die Zukunft denken gibt es seit 2001. Seit dem Jahr 2004 setzt das Magazin darauf, dass Leser bereit sind, für hochwertige journalistische Inhalte im Internet zu bezahlen.

„Entscheidend für uns sind journalistische Qualität und Unabhängigkeit.“

changeX gehört damit zu den Pionieren des Web-Journalismus in Deutschland. Und bleibt sich treu:

changeX bietet keine einfachen Antworten. Und keine leichte Kost. Übers Knie gebrochene Komplexitätsreduktion ist nicht unser Ding. Wir suchen nach neuen Perspektiven und ungewöhnlichen Lösungen und bieten damit (so hoffen wir zumindest) überraschende Einsichten – immer mit Blick auf Entwicklungsperspektiven für Wirtschaft und Gesellschaft, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen.“

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Für alle anderen gilt: Wir sehen uns in Berlin!

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